Blog: Technik

Linux Update

An Fedora Kinoite hat mir der Atomic Gedanken sehr gefallen (Link zum Beitrag). Nicht so richtig warm wurde ich allerdings mit KDE. Anfänglich war ich noch happy damit, aber schon bald störten mich immer mehr Dinge und ich hatte Lust, noch andere Desktop-Umgebungen zu entdecken. Gnome, Mate, Cinamon, LXDE und Xfce kenne ich schon, also sollte es etwas ganz Neues sein.

In meiner Fediverse-Timeline spülte es mir dann eine Solus Empfehlung rein. Klang gut, und da bei Solus der Standard-Desktop Budgie ist, den ich noch nicht kannte, war da meine Neugierde ohnehin geweckt. Und so lief dann einige Wochen Solus mit Budgie auf meinem MacBook Pro von 2012.

Und immer mehr wurde mir klar, dass Budgie in sehr vielem genau meinen Vorstellungen von einem guten Desktop enspricht, Auch über Solus kann ich gar nichts schlechtes sagen. Nur gefällt mir seit Kinoite halt der Atomic-Gedanke sehr. Was wäre, wenn sich diese beiden Sachen verbinden lassen könnten?

Und tatsächlich gibt es von Fedora eine Budgie Atomic Version. Die habe ich mir jetzt vor knapp 2 Wochen installiert und die läuft auch wieder wunderbar.

Eigentlich Out of the box, ausser dem Broadcom-WLAN-Treiber. Der Bedarf immer etwas extra Liebe. Aber mit wenigen Terminalzeilen ist auch dieses Problem gelöst.

Ich halte fest: - Es gibt neben Gnome und KDE wirklich gute (und vielleicht für euch sogar bessere) Alternativen. Schaut euch also unbedingt um. - Fedoara Atomic ist vielleicht nicht der Traum von Linux-Geeks, aber für Einsteiger und Leute, die es einfach mögen, ist es eine sehr solide Wahl (das Gleiche könnte ich auch für Solus sagen, wenn man eine Rolling-Release-Distro sucht).

Ob ich damit schon am Ende meiner Linux-Reise bin? Wohl kaum. Aber im Moment gefällt es mir und ich plane noch eine Weile hier zu verweilen.

Mein grosser Umbau am Radioplayer ist abgeschlossen

Mein grosser Umbau am Radioplayer ist abgeschlossen (also vorerst).

Es sind einige neue Funktionen dazugekommen und die Detailarbeit am Schluss hat echt viel Zeit gekostet, aber ich bin glücklich. Wenn du gerne Radio hörst, ist mein Player vielleicht was für dich.

Wenn du einfach mal den Player testen möchtest, kannst du das gerne bei mir machen.
Wobei die Idee schon selber hosten ist … 😀

#radio #web #code #unlicense #opensource #freeware #javascript #js #php #html #css #codeberg #player

Simon 🥤

Liebe für meinen Radioplayer

Heute hat mein Radioplayer mal wieder ein bisschen Liebe bekommen. Neu kann man die Sender auch per String exportieren und importieren. Und auch sonst wurde der Code bisschen aufgeräumt und ein paar kleine Anpassungen gemacht.

Simon 🥤

Mein erstes Projekt mit Humhub umgesetzt

Mein erstes Projekt mit Humhub umgesetzt. Man muss sich ein wenig reinfuchsen und ich wünschte mir noch Anpassungen für Schriftgrössen im Menü, aber alles in allem eine tolle Software.

Simon 🥤

Ich teste gerade Fedora Kinoite

Ich teste gerade Fedora Kinoite auf einem MacBook Pro von 2012 und muss sagen: Läuft einfach super gut! Mir gefällt diese Atomic Distro zusammen mit KDE Plasma wirklich super und ich könnte mir vorstellen, immer mehr vom Mac her Richtung Linux zu wechseln.

#linux #fedora #kinoite #atomic

Simon 🥤

Mein Weg zum eigenen Matrix-Server mit WhatsApp-Bridge – Teil 3

Im Matrix-Style sind Zahlen zu erkennen. Alles ist dunkel und in blau gehalten.

Über die Matrix-Brücke gehen. (Bild von wastedgeneration, Pixabay.com)

Nachdem unser Synapse-Server nun läuft, föderiert und wir via Element-Web Zugriff haben, können wir uns nun dem nächsten Schritt zuwenden. Wir wollen eine Matrix-WhatsApp-Brücke installieren.

Teil 3 – Mautrix-WhatsApp-Bridge installieren

Die richtigen Cloudflare-Einstellungen haben wir im Teil 1 schon erstellt. So müssen wir nur noch den entsprechenden Ordner erstellen und dann unseren "matrix" Stack in Portainer anpassen.

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Mein Weg zum eigenen Matrix-Server mit WhatsApp-Bridge – Teil 2

Zu erkennen ist eine in gelb gehaltene Fantasiestadt im Matrix-Style. Das Bild ist sehr abstrakt.

Sich in der Matrix bewegen. (Bild von 红火, Pixabay.com)

Nachdem unser Synapse-Server nun läuft und föderiert, können wir uns nun dem nächsten Schritt zuwenden. Es wäre doch toll, eine eigene Weboberfläche für unseren Synapse-Server zu haben, oder? Also lasst uns dafür Element-Web installieren.

Teil 2 – Element-Web installieren

Den Cloudflare-Tunnel für Element-Web haben wir ja im Teil 1 schon erstellt. So müssen wir nur noch den entsprechenden Ordner erstellen und dann unseren "matrix" Stack in Portainer anpassen.

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Mein Weg zum eigenen Matrix-Server mit WhatsApp-Bridge – Teil 1

Matrix: grüne senkrechte Zahlenreihen auf schwarzem Hintergrund

Mein Weg in die Matrix. (Bild von Chihiro23, Pixabay.com)

Ich habe nach der Anleitung von Pi-Hosted auf meinem Raspberry Pi 4 Docker und Portainer installiert. Darauf laufen nun einige Dienste, wie z.B. auch dieser Blog.

Schon seit längerem wollte ich auf dem Raspi auch einen Synapse-Server mit einer Mautrix WhatsApp Bridge installieren. Ich hatte es sogar schon einmal versucht, aber bin dann unter anderem an der Bridge gescheitert.

Diese Woche habe ich top motiviert, nochmals einen neuen Anlauf genommen und es tatsächlich geschafft. Damit ich meinen Lösungsweg selber nicht wieder vergesse und vielleicht auch als Hilfe für andere, die das gleiche Unterfangen wagen wollen, schreibe ich in einer kleinen Serie möglichst detailliert Schritt für Schritt alles auf.

Solltest du lieber Leser irgendwo einen Fehler entdecken oder einen besseren Weg kennen, schreib mir doch einen Kommentar.

Teil 1 – Synapse-Server installieren

Vorbereitung

In meiner Anleitung gehe ich davon aus, dass bei dir Docker mit Compose und Portainer installiert sind und funktionieren. Ebenfalls gehe ich in meiner Anleitung davon aus, dass wir statt mit einem Reverse Proxy mit einem Cloudflare Tunel arbeiten. Sprich, du hast ein Cloudflare Konto und dort deine Domain schon eingerichtet.

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Mein eigener Radioplayer

Mein Radioplayer‘

Mein kleiner Radioplayer

Ich habe einen eigenen Radioplayer programmiert, der genau meinen Bedürfnissen entspricht. Auslöser war die UKW-Abschaltung Ende letztes Jahr in der Schweiz.

Mein Radioplayer ist wirklich sehr simpel, bestehend aus etwas HTML, CSS und JavaScript. Das war's. Ganz ehrlich, ohne die Unterstützung von KI hätte ich den JavaScript-Code nicht hinbekommen, denn ich kann eigentlich gar kein JavaScript. So war die Erstellung auch gleich ein spannendes Experiment, wie gut einem die KI schon beim Programmieren helfen kann.

Wobei "die" KI hier für Mehrzahl steht. Denn manchmal, wenn eine KI nicht mehr weiterkam, half der Wechsel zu einer anderen. Gerade bei der Fehlersuche hat diese Taktik sehr geholfen. Denn alle KIs waren bei meinem Projekt nicht so erfolgreich, ihre eigenen Fehler im Code zu finden.

So ist mein Radioplayer ein Gemeinschaftswerk von Mistral Le Chat, ChatGPT, Google Gemini, Microsoft Copilot und mir. Aber mit Beharrlichkeit bin ich ans Ziel gekommen und habe nun meinen eigenen Radioplayer.

Du kannst ganz einfach neue Sender hinzufügen, die Reihenfolge ändern, Sender wieder löschen, alle Presets exportieren und dann auch wieder importieren. Zuletzt habe ich dem Radioplayer auch noch einen Sleeptimer verpasst, damit du beruhigt beim Musikhören einschlafen kannst.

Damit du den Radioplayer selbst hosten kannst, habe ich den Code bei Codberg hochgeladen und stelle ihn allen zur Verfügung (Link).

Also viel Spass beim Radiohören. Und wenn du mir noch einen guten Sender empfehlen kannst, dann schreib bitte einen Kommentar.

Mein Wechsel zu GoToSocial

The many branches of the Fediverse‘

The many branches of the Fediverse. (Bild von axbom.com)

Möglicherweise hast du schon von Mastodon oder Pixelfed gehört. Diese beiden Dienste sind wahrscheinlich die bekanntesten innerhalb des Fediverse. Doch das Fediverse ist viel grösser und vielfältiger als nur diese beiden Plattformen. Das obige Schaubild zeigt einige der Dienste, enthält aber bei Weitem nicht alle. Das Fediverse ist wirklich riesig und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Unabhängig davon, für welchen Dienst du dich entscheidest, kannst du immer mit allen anderen in Kontakt treten. Stell dir vor, du könntest mit deinem Konto bei X auch Leuten auf Facebook folgen und mit ihnen kommunizieren. Was in der kommerziellen Welt undenkbar ist, funktioniert im Fediverse, weil es genau dafür geschaffen wurde.

Es wird sogar noch besser: Im Fediverse kannst du selbst wählen, wo du dein Konto erstellst und wem du deine Daten anvertraust. Du kannst sogar deinen eigenen Zugang einrichten. Das ist bei X und Facebook unvorstellbar, da sie von deinen Daten leben und damit viel Geld verdienen. Im Fediverse ist das möglich.

Die meisten Menschen kommen wahrscheinlich über Mastodon oder Pixelfed mit dem Fediverse in Berührung. Pixelfed ist eine Alternative zu Instagram, während Mastodon eher als Alternative zu X (ehemals Twitter) gilt. Auch ich habe mir bei kirche.social ein Mastodon-Konto eingerichtet und dort meine ersten Erfahrungen gesammelt und Kontakte geknüpft.

Da ich meine Daten aber gerne bei mir habe, träumte ich schon immer davon, einen eigenen Zugang ins Fediverse zu haben. Mastodon gilt jedoch als leistungshungrig und für Laien nicht einfach zu handhaben. Daher suchte ich nach Alternativen, die ich auf meinem Raspberry Pi 4 via Docker installieren könnte. Nach kurzer Recherche stiess ich auf Pleroma, Akkoma, Snac2 und GoToSocial, wobei Snac2 nicht direkt für Docker gedacht ist. Da ich nur eine Handvoll Konten auf meiner eigenen Fediverse-Instanz einrichten wollte, entschied ich mich bewusst für GoToSocial. Es ist sehr einfach zu installieren und läuft problemlos auf dem Raspberry Pi 4. Der Funktionsumfang ist zwar nicht so umfangreich wie bei den anderen, aber es bietet alles, was mir wichtig ist.

Ja und so habe ich nun unter social.thepipes.ch meine eigene Fediverse Instanz am Laufen. Mein kleines Portal in die grosse Welt des Fedivers.

Gerne verlinke ich an dieser Stelle noch auf einen guten Artikel von Giacomo. Er führt einige Gründe auf, warum es auch im offenen Fediverse sinnvoll ist, auf einen eigenen Server zu setzen.