❤️ Willkommen, Bienvenue, Benvenuti, Benvignì

Ob mit Absicht, vom Zufall geführt oder aus Versehen – du bist hier auf unserem kleinen Blog gelandet, und wir freuen uns, dass du da bist!

Vielleicht ist dir die viersprachige Begrüssung schon aufgefallen: ein deutlicher Hinweis, dass wir in der Schweiz leben.

Wir sind Miriam und Simon und schreiben in diesem Blog über alles, was uns bewegt und interessiert.

Daneben betreiben wir als gemeinsames Herzensprojekt die Informationsseite zum Louis-Bar-Syndrom. Ausserdem sind wir auch im Fediverse unterwegs. Folge uns gerne (Miriam, Simon) und komme mit uns ins Gespräch.

Wir wünschen dir viel Freude und spannende Impulse beim Lesen.
Miriam & Simon


Heute vor einem Jahr

Ein Herz aus Rosen auf dem Grab

Heute vor einem Jahr ist mein Vater gestorben. Beim Besuch am Grab schien für diesen Moment wunderbar die Sonne. Da der Tod doch auch absehbar und eine Erlösung war, bin ich mit dem Verarbeiten schon sehr weit. Am meisten hilft mir mein Glaube auf ein Wiedersehen. Ich empfinde es nämlich ungemein tröstlich zu glauben, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.

Simon 🥤

Meine Linux-Reise

Du siehst, wie mein Solus-Desktop mit Budgie aussieht. So sieht mein Solus-Desktop mit Budgie aus. (Bild von mir)

Meine Linux-Reise begann 2004, als ich von Windows auf Mac umgestiegen bin. Ich hatte damals schon genug von Windows und wollte für mein Studium aber ein ausgereiftes OS. Schon davor habe ich aber immer mal wieder Linux getestet und mit Linux geliebäugelt.

Damals war ich noch Team Gnome. Aber mit Gnome 3 habe ich das Team verlassen und mich nach anderen Desktops umgesehen. Mate bot sich da an und auch Cinnamon fand ich spannend. Xfce und LXDE waren nicht so meins. Einzig KDE hatte ich nicht so richtig auf dem Radar.

Als ich dann 2025 Linux auf meinem MacBook Pro 13“ (Jg. 2012) installiert habe, stellte sich die Distro- und vielmehr die Desktop-Frage wieder.

Gestartet bin ich mit Fedora und KDE. Ich glaube, dank eines Tipps im Fediverse. Fedora habe ich sogar in der Atomic-Version probiert und war davon schon begeistert. Und auch wenn ich persönlich die Atomic-Version als zukunftsweisend ansehe, ist es stand heute, vielleicht noch nicht zu 100 % für den Produktiveinsatz zu empfehlen (auch eine Entdeckung die ich erst auf meiner Linux-Reise gemacht habe). Kommt aber natürlich auf die Nutzung an und ist vielleicht auch eher ein Gefühl von mir.

KDE hingegen ist ein wirklich mächtiger Desktop und ich denke, dass KDE für viele eine hervorragende Wahl ist. Mir persönlich war KDE aber dann zu mächtig. Ich mag es einfach. Was ich brauche, soll vorhanden sein, mehr aber auch nicht. Mich stressen so viele Optionen irgendwie.

Nun wünschte ich mir also eine KDE-ähnliche Oberfläche, die aber auf das Wesentliche reduzierter ist. Und da bin ich wieder dank eines Tipps aus dem Fediverse auf Budgie gestossen.

Ich hatte Solus mit Budgie installiert und war sofort vom Desktop begeistert. Man kann Budgie sehr individuell einrichten, aber trotzdem ist er nicht überladen und auch alle Menüs sind sofort klar und verständlich. Schnell war klar: Budgie soll es sein. Bei Solus war ich mir aber noch nicht so sicher. Ich liebe Rolling-Release, und gerade so, wie es Solus macht, einmal pro Woche getestete Updates, finde ich genial. Andererseits ist man von der Softwareauswahl her schon auch ein wenig eingeschränkter. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner ist.

Und so habe ich Fedora mit Budgie probiert (normal und auch als Atomic Version), Gecko Linux (openSUSE Tumbleweed) mit Budgie und Ubuntu mit Budgie. Und jedes mal war ich ein wenig enttäuscht, denn nie war Budgie auch nur im Ansatz gleich gut im System integriert wie bei Solus. Wenn, dann war es bei Ubuntu noch am Besten. Aber auch dort hatte ich nicht den gleich runden Eindruck. Es ist schwierig zu beschreiben und sicher auch ein sehr individueller Eindruck, aber nur unter Solus wurde Budgie mein Desktop, mit dem ich arbeiten möchte.

Ja, und so läuft nun auf meinem MBP wieder Solus mit Budgie und es fühlt sich einfach wie nach Hause kommen an. Home Sweet Home.

Vielleicht denkst du jetzt: «Schön für dich», aber was kann ich aus diesem Text mitnehmen? Hier drei Punkte für dich:

  • Mach deine eigene Linux-Reise.
  • Ein Desktop, der dir auf einer Distro gefällt, muss dir nicht auch auf der nächsten Distro gefallen.
  • Darum: Mach deine eigene Linux-Reise.

Schreib mir doch, bei welcher Distro und welchem Desktop du dich zu Hause fühlst.
Oder falls du noch auf deiner Linux-Reise bist, wo du schon überall einen Zwischenstopp eingelegt hast.

Kamera mit Charme

Unser charmanter Pudel Unser charmanter Pudel (Dieses und alle weiteren Bilder und Videos in diesem Beitrag sind von mir.)

Schon lange habe ich mir die kleine Kodak Charmera gewünscht. Und lange war sie auch nicht recht lieferbar oder dann nur zu Preisen, die ich nicht mehr für angebracht empfand. Aber auf meinen Geburtstag habe ich nun von meiner lieben Frau eine bekommen und freue mich natürlich riesig.

Die Kamera ist kleiner als mein Daumen und macht einfach richtig Spass. Auch wenn die Bildqualität nicht gerade phänomenal grottenschlecht ist. Aber Spass hängt zum Glück ja nicht direkt mit der Bildqualität zusammen, und einen gewissen Charme kann man den Bildern nicht absprechen.

Hier mal einige Fotos, die in den vergangenen Tagen entstanden sind.
Lies mehr…

Unter die Haube geschaut

Ein Dodge Charger (Oldtimer) mit geöffneter Motorhaube Was wohl Schönes unter der Haube schlummert? (Bild Connor Scott McManus, Pexels.com)

Im Juni 2024 bin ich mit meinem Blog von Ghost zu Yellow umgezogen.

Es war ein wenig ein Auf und Ab mit dem Yellow CMS. Mal war ich hocherfreut, mal fast verzweifelt. Aber ich bin bis heute bei Yellow geblieben und habe in der Zwischenzeit sogar mein erstes Plug-in für Yellow geschrieben. Sprich, ich habe mich mit Yellow gut arrangiert.

Das Grundproblem war, dass ich irrtümlich meinte, Yellow sei ein ganz einfaches Flatfile-CMS. Doch das stimmt nur halb. Einfach ist es, wenn man das Prinzip hinter Yellow einmal verstanden hat. Aber bis dahin muss man sich schon recht in die Eigenheiten von Yellow hineinfuchsen.

Vielleicht ist es dir eine Hilfe, wenn ich mal alle meine Erweiterungen hier auf thepipes.ch aufliste.
Mit php yellow.php about kannst du dir ganz einfach alle installierten Erweiterungen anzeigen lassen.

Bei mir erscheint diese Ausgabe:

  • Datenstrom Yellow 0.9
  • Aarau 0.9
  • Blog 0.9.4
  • Comment 0.9.1
  • Contact 0.9.1
  • Core 0.9.17
  • Draft 0.9.1
  • Edit 0.9.12
  • English 0.9.5
  • Feed 0.9.3
  • Generate 0.9.7
  • German 0.9.5
  • Image 0.9.3
  • Mailer 0.9.1
  • Markdown 0.9.5
  • Mastodonapi 0.9.4
  • Search 0.9.2
  • Serve 0.9.1
  • Update 0.9.8
  • Youtube 0.9.1

Die meisten Erweiterungen findest du auf der offiziellen Seite hier.
Nicht auf der Liste sind aber Comment, Mailer, Mastodonapi und Aarau. Wobei Aarau das von mir benutzte Theme ist.

Anfänglich hatte ich noch viel mehr Erweiterungen installiert. Doch mit der Zeit habe ich mich immer mehr auf die wichtigsten beschränkt. Das hält das System schlank und verringert die Fehleranfälligkeit.

Jetzt bin ich natürlich auch neugierig, welche Erweiterungen du in deiner Yellow-Installation am Laufen hast.

Mein erstes Yellow-Pluign

Man sieht den Header-Bereich meines GoToSocial-Profils Mein GoToSocial Profil. Ab sofort kann ich Beiträge von dort hier importieren. (Bild von mir)

Ich wollte, meine Fediverse-Posts in den Blog bringen. Aber nicht nur via iFrame eingebunden, sondern so richtig, als Beitrag und lokal abgespeicherten Bildern.

Während es für andere CMS schon lange Plug-ins gibt, die diese Funktion ermöglichen, habe ich für Yellow nichts dergleichen gefunden.

Bleibt also nur selbst machen. Gesagt, getan, und hier ist es, mein erstes Yellow-Plug-in:

simonpipe/yellow-mastodonapi

Mit dem Plug-in kann ich von meiner GoToSocial-Instanz (ja, es geht auch mit Mastodon) ausgewählte Posts hier in den Blog importieren. Dazu nutzt das Plug-in die Mastodon-API.

Das Plug-in läuft bei mir eigentlich fehlerfrei. Trotzdem habe ich es vorerst als Status: experimental gekennzeichnet. Solltest du einen Fehler finden, schreibe mir hier.

USA already has too much ICE.

USA already has too much ICE.

#USA #ICE #Greenland

Simon 🥤

Backup mit Autorestic einrichten

Eine geöffnete mechanische Festplatte mit den Schreib- und Leseköpfen Hast du den Durchblick bei der Datensicherung? (Bild von Antonio Moreno Nadal, Pexels.com)

Nachdem ich schnell gemerkt habe, dass Restic mir (und für meine Aufgabe) zu komplex ist, ergab eine Suche im Internet, dass es für Restic mit Autorestic einen Wrapper gibt, wo man «einfach» alles über eine YAML-Datei einrichten kann. Das klang gut, und so habe ich Restic und Autorestic installiert und das Backup meines kleinen Homeservers eingerichtet. Konkret sichere ich mit Autorestic meine Dockerumgebung auf meinem Raspberry Pi 4 auf eine angeschlossene USB-Festplatte. Ich kann aber jederzeit auch auf ein zweites oder drittes Ziel sichern, wie zum Beispiel mein NAS.

Als Neuling war dann doch einiges an Try and Error dabei, aber dank eines grossen Durchhaltewillens und der Hilfe der KI habe ich alles eingerichtet bekommen.

Damit ich auch in einem halben Jahr noch weiss, was ich hier gemacht habe, und für alle da draussen, die auch über eine Autorestic-Anleitung froh sind, werde ich meinen Weg hier aufschreiben. Ohne Anspruch, dass das der einfachste, einzig richtige oder gar der beste Weg ist. Es ist einfach mein Weg. Wenn du Verbesserungen hast, dann bin ich aber sehr offen und freue mich über deinen Kommentar.

Also legen wir los.

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Heute habe ich Restic kennengelernt

Heute habe ich Restic kennengelernt und muss sagen, das ist kein Tool für mich. Aber mit Autorestic sieht das ganz anders aus. Alles via yml-File einzurichten, das hat schon fast Spass gemacht. Und so hat Autorestic nun auf meinem Homeserver Duplikati abgelöst. Autorestic ist also sicher einen Blick wert.

#homeserver #restic #autorestic #backup

Simon 🥤

Brrr ... Es ist kalt draussen.

Am Flussufer liegen Kieselsteine und man sieht, wie Wasser gefroren ist.

Brrr ...

Es ist kalt draussen.

#Symbolbild #Blog

Simon 🥤

Wie würdest du Popcorn mit Ketchup nennen?

Wie würdest du Popcorn mit Ketchup nennen?
Popchup oder Ketchcorn?

So oder so, Popcorn mit Ketchup ist richtig fein.
Also, wenn es guter Ketchup wie der Connie‘s Kitchen Ketchup ist.

Simon 🥤