❤️ Willkommen, Bienvenue, Benvenuti, Benvignì

Ob mit Absicht, vom Zufall geführt oder aus Versehen – du bist hier auf unserem kleinen Blog gelandet, und wir freuen uns, dass du da bist!

Vielleicht ist dir die viersprachige Begrüssung schon aufgefallen: ein deutlicher Hinweis, dass wir in der Schweiz leben.

Wir sind Miriam und Simon und schreiben in diesem Blog über alles, was uns bewegt und interessiert.

Daneben betreiben wir als gemeinsames Herzensprojekt die Informationsseite zum Louis-Bar-Syndrom. Ausserdem sind wir auch im Fediverse unterwegs. Folge uns gerne (Miriam, Simon) und komme mit uns ins Gespräch.

Wir wünschen dir viel Freude und spannende Impulse beim Lesen.
Miriam & Simon


Expertbook statt MacBook

Mein neues Asus Expertbook Mein neuer Laptop (Bild von Asus und von mir bearbeitet)

Mein erster Computer war ein Amiga 500 (eigentlich war er meinem Bruder, aber ich bin sicher, ich habe ihn viel mehr benutzt und an ihm rumgeschraubt). Danach gab es einen Windows-Rechner mit Windows ME und später einen mit Windows XP.

2004 kaufe ich mir dann für mein Studium (und vor allem, weil es eh schon lange mein Traum war) ein Apple PowerBook G4 für etwas über 3500 CHF. Mein erster eigener Mac und das erste Mal OS X. Aus meiner Schulzeit kannte ich noch die Apple Classic II Rechner.

Der Wechsel von Windows auf Mac war sehr spannend. Es gab so vieles zu entdecken und zu lernen. Am Anfang fühlte ich mich manchmal ein bisschen verloren, aber Schritt für Schritt wurde ich mit dem System vertrauter und schon bald fühlte ich mich richtig zu Hause.

Damals war noch OS X 10.3 aktuell und man konnte noch Mac OS (Classic) laufen lassen. Ich bin also echt schon eine Weile im Apple-Universum und habe sowohl den Wechsel von PowerPC-Prozessoren auf Intel und dann Jahre später auch zu Apple Silicon mitgemacht.

Nach dem Powerbook G4 hatte ich ein MacBook (ohne Zusatz), dann kurze Zeit das erste Macbook Air mehrere Macbook Pro und das erste ultraflache Macbook (wieder ohne Zusatz) und zum Schluss ein Macbook Air M1. Zusammen mit meiner Frau hatten wir verschiedene iMacs und auch Mac Minis. Aktuell steht ein iMac M3 an unserem gemeinsamen Arbeitsplatz und dient dort als Familiencomputer. Ich war immer sehr zufrieden mit der Hardware. Kaufen, auspacken, einschalten, und es läuft einfach, und zwar jahrelang. Und alles ist top verarbeitet, fasst sich gut an und wirkt wirklich hochwertig. Preis-Leistung ist einfach top!

Bei der Software und dem Betriebssystem ist meine Meinung gespalten. Mein Empfinden ist, dass der jährliche Zyklus für neue Betriebssysteme auf Kosten der Qualität geht. Wenn man jedes Jahr neue Funktionen präsentieren muss, dann bleibt wenig Zeit für die Qualität. Klar, macOS kann viel mehr als früher OS X, aber stabiler läuft es dann leider halt doch nicht.

Jetzt deutet der Titel ja an, dass ich mir nun keinen neuen Mac mehr gekauft habe und auch MacOS verlasse. Und wer meine letzten Posts auf Fediverse oder auch hier im Blog mitbekommen hat, weiss schon, dass ich mir tatsächlich nach 22 Jahren keinen neuen Mac mehr gekauft habe.

Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, auf Linux zu wechseln. Aber irgendwie merkte ich schnell, dass ich in dem Apple-Ökosystem so gefangen war, dass das gar nicht einfach werden würde. Und so fing ich vor etwa zwei Jahren an, meinen Umstieg zu planen. Ich schaute, wo ich mich an Apple gebunden hatte und wie ich da wieder rauskomme, und vollzog dann Stück für Stück den Wechsel. Ganz ohne Hektik und schön eins nach dem anderen.

  • Adressbuch, Kalender und Cloud: Da wechselte ich von iCloud zu kDrive von Infomaniak und ich bin sehr zufrieden damit.
  • Fotos: Auch hier musste ich einen Weg aus der iCloud suchen. Zuerst schaute ich mir Ente.io an. Ein super Dienst, aber ich wollte die Daten dann doch bei mir haben, und da überzeugte mich Immich am meisten. Und so nutzen wir nun als ganze Familie Immich lokal auf einem kleinen Server. Es läuft super und gerade die Kids lieben es, Fotos und Videos von früher anzuschauen. Auch der Frameo Bilderrahmen zeigt jetzt Fotos direkt aus der Immich Datenbank an.
  • Keynote: Für meine Predigten arbeite ich ausschliesslich mit dem Programm Keynote. Eigentlich liebe ich die Software, aber Apple zerstört gerade seine Office-Suite mit dem blöden Pro-Abo. Es war also eh ein guter Zeitpunkt, sich nach einer Alternative umzuschauen. Hängen geblieben bin ich dann bei Marp. Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick, aber sicher auf den zweiten.
  • Pages: Meine Predigten und auch sonst die meisten Textdokumente habe ich mit Pages geschrieben. Da bin ich zuerst zum SoftMaker Office gewechselt. Das passt auch soweit. Da ich aber Mapr so mag, schreibe ich nun meine Predigten auch direkt als Markdown in Marp. Ich habe dazu extra ein eigenes Marp Theme und zuletzt sogar eine Marp-Suite programmiert. Für den Rest nutze ich nun neben SoftMaker auch immer mehr OnlyOfficen.
  • Apple Notizen: Da habe ich mich für Joplin entschieden. Kann ich empfehlen, schaut es euch mal an.
  • Logos Biblesoftware: Logos gibt es leider nur für Mac und Windows. Da ich aber für die Software mit allen Modulen ein mittleres Vermögen bezahlt habe, möchte ich die Software unbedingt weiternutzen. Zum Glück geht das mit relativ wenig Einschränkungen auch im Webbrowser. Nicht perfekt, aber okay.
  • Apple Watch: Die habe ich verkauft und mir eine Sequent Smart Watch gekauft. Ein echter Geheimtipp und gebraucht auch vom Preis her machbar. Ich habe die mit dem Solarzifferblatt und musste sie noch nie laden. Ich liebe es.
  • iPhone: Das behalte ich vorerst einfach. iPhone und Linux gehen gut zusammen.

Während ich Schritt für Schritt die Umstellung vorbereitete, habe ich auf einem alten MacBook Pro von 2012 auch bereits verschiedene Linux-Distros getestet. Schnell haben es mir Fedora Atomic und Solus angetan. Und beide haben ihre Stärken und Vorteile. Ich bin aber überzeugt, dass der Atomic-Gedanke die Zukunft von Linux sein wird (ob ich damit richtig liege, sehen wir dann in fünf bis zehn Jahren).

Nebst den Distros habe ich auf die verschiedenen Desktop Umgebungen getestet. Durch Solus bin ich auf Budgie gestossen. Das mag ich eigentlich sehr und kann es gerade auch für Einsteiger empfehlen. Aber rein optisch wirkt es dann für mich auch ein bisschen angestaubt. KDE sieht zwar toll aus aber hat mich mit seinen Optionen und Menüs vollkommen erschlagen. Schliesslich komme ich von MacOS und bin mir eine gewisse Schlichtheit gewöhnt. Darum hat mir dann auch Gnome gleich super gut gefallen. Rein ästhetisch sicher die schönste Oberfläche, aber noch deutlicher eingeschränkt wie ein Mac. Das war mir dann doch zu eng.

Und so testete ich auch noch Cosmic. Zuerst mit dem Panel oben und dem Dock unten. Ja, irgendwie nett aber zu unruhig für mich. Also die andere Option mit dem Panel unten und ohne Dock noch ausprobiert und so passt es wirklich gut. Irgendwie hatte ich gleich das Gefühl, von hier bist du zu Hause. Und so läuft nun also Fedora Cosmic in der Atomic Version auf meinem Asus Expertbook.

Stimmt zur Hardwarewahl will ich auch noch was aufschreiben. Zuallererst, weil ich so lange nur im Apple Ökosystem gelebt habe, hatte ich keinen Überblick was es da "draussen" alles noch gibt. Mein Wunsch war ein leises 13" oder 14" Gerät, dass ungefähr wie mein MacBook Air war. Klein mit einem wertigen Gehäuse, tollem Bildschirm und guten Lautsprechern. Da gibt es von einigen Hersteller Modelle die in Frage kommen würden. Vom Preis her dachte ich mal an ein Gerät so um die 1000 Franken. Für meine Recherche habe ich die KI genutzt und sie zu verschiedenen Modelle ausgefragt. Immer mit dem Ziel, dass Linux auf dem Gerät laufen soll. Ich hatte keine bestimmte Marke vor Augen und wollte einfach das Gerät kaufen, dass gute Specs mit einem ansprechenden Desgin und gutem Preis verbindet.

Per Zufall bin ich dann in einem Onlineshop auf das Asus Expertbook gestossen und es hat mich direkt angesprochen (auch wenn es von der Verarbeitung her nicht an ein MacBook Air heranreicht). Aber mit 1400 Franken war es mir zu teuer. Auf meiner weiteren Suche habe ich das gleiche Modell dann als geprüfte Retoure für 200 weniger gefunden, und da bin ich schwach geworden. Keine Ahnung, ob ich da jetzt für mein Geld das meiste herausgeholt habe, aber bis jetzt bin ich zufrieden mit dem Gerät. Auch weil Linux (Fedora) supergut auf dem Gerät läuft.

Ja, und so habe ich nun seit Dienstag also ein neues Gerät mit einem für mich neuen Betriebssystem, und es ist wie damals beim Wechsel auf den ersten Mac wieder aufregend. Es gibt so vieles zu entdecken und zu lernen. Und ich merke, dass es mir gut tut, die eingefahrenen Spurrillen mal wieder zu verlassen und mich auf etwas Neues einzulassen. Ich sage mir, dass mich das gedanklich jung hält (bitte lasst mir diese Vorstellung und pflichtet mir fleissig bei).

Wer mehr über meine kleinen Erfolge und Misserfolge beim Umstieg lesen möchte, folge mir im Fediverse unter simon@snac.thepipes.ch. Gerne lese ich auch eure Kommentare hier. Habt ihr auch den Wechsel zu Linux gewagt, oder wäre das nichts für euch?


Es kommt gut

Es kommt gut und ich fühle mich immer mehr zu Hause.

Ich spreche von meinem Umstieg von Mac zu Linux. Was mir noch fehlt unter Cosmic, sind Hot Corners. Ich vermute, dass die aber bei irgendeinem Update noch kommen werden. Von daher warte ich entspannt mal ab. Und eigentlich muss ich mir nur angewöhnen "Supertaste + W" zu drücken, statt mit dem Mauszeiger in die linke obere Ecke zu fahren.

Simon 🥤


Das Coole an Fedora Atomic ist

Das Coole an den Atomic-Versionen von Fedora ist, dass man sehr schnell den Desktop wechseln kann. Ganz einfach mit rpm-ostree rebase ... Das Home-Verzeichnis wird dabei nicht angefasst.

Ja, und so bin ich nun von Gnome mal zu Cosmic geswitcht. Auch sehr schön hier.

Warum? Weil Gnome zwar wunderschön ist, aber im Alltag beim produktiven Arbeiten irgendwie ein Ticken zu eng. Um es für mich passend zu machen, brauchte ich Gnome Tweaks und mindestens 4–5 Erweiterungen. Und selbst dann fühlte sich Gnome immer noch ein bisschen starr an. Jetzt teste ich mal Cosmic, zurück könnte ich ja jederzeit wieder.

Simon 🥤


Erster Post von meinem Asus Expertbook

Erster Post von meinem Asus Expertbook unter Fedora Silverblue.

Bin gespannt, wie mir der Umstieg von Mac gelingt. Wie gesagt, die Software ist die Challenge. Nur schon einen guten Kalender zu finden, der mit dem Mac Kalender mithalten kann, ist eine Herausforderung.

#linux #fedora #neuanfang

Simon 🥤


Wechsel von Mac zu Linux

Schon lange habe ich mir überlegt, von Mac zu Linux zu wechseln. Vieles musste vorbereitet und getestet werden. Und dann galt es noch ein gutes Notebook zu finden. Heute habe ich nun ein Asus ExpertBook P5 bestellt und freue mich nun sehr, es dann bald schon in Betrieb zu nehmen. Installiert wird übrigens Fedora Silverblue.

#wechsel #mac #linux #fedora #silverblue #notebook #laptop #asus #apple

Simon 🥤


Wer weiss, was es ist?

Die Auflösung erfolgt dann einmal in den Antworten. Sorry.

Wer weiss, was es ist?

Ich bin gespannt, ob es jemand (er)kennt.

Simon 🥤


In der Schweiz beginnen alle Mahlzeiten mit Z

Zmorge Znüni Zmittag Zvieri Znacht Zwipf

In der Schweiz beginnen alle Mahlzeiten mit Z. 😂 Nur das Bettmümpfeli tanzt aus der Reihe.

#schweiz #schweizerdeutsch #namen #bezeichnung #wörter

Simon 🥤


Ich liebe Zahlen, die durch drei teilbar sind

Ich liebe Zahlen, die durch drei teilbar sind, und hatte soeben besonders Freude, als ich herausfand, dass meine Handynummer in Quersumme 36 ergibt. 🤗

#Faibel #Zahlen #Quersumme #Drei #Teilbar

Simon 🥤


Das muss mal gesagt sein

Pommes

Das muss mal gesagt sein: Pommes frites sind einfach der beste Aggregatzustand von Kartoffeln!

#Weisheit #Statement

Simon 🥤


Sei eine Schale

Bernhard von Clairvaux (Zisterzienserabt und Mystiker, 1090–1153) hat einen tiefsinnigen Text über das Sein wie eine Schale geschrieben. Den teile ich hier gerne mit euch:

Schale sein, nicht Kanal

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,
während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt,
ohne eigenen Schaden weiter,
denn sie weiß, dass der verflucht ist, der seinen Teil verringert.

Wir haben heutzutage viele Kanäle in der Kirche,
aber sehr wenige Schalen.
Diejenigen, durch die uns die himmlischen Ströme zufließen,
haben eine so große Liebe,
dass sie lieber ausgießen wollen, als dass ihnen eingegossen wird.
Sie wollen lieber sprechen als hören
und sind bereit zu lehren, was sie nicht gelernt haben.
Sie spielen sich als Vorsteher über die anderen auf,
während sie sich selbst nicht regieren können.

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen,
und habe nicht den Wunsch, freigiebiger als Gott zu sein.
Die Schale ahmt die Quelle nach.
Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See.
Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle.
Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen und dann ausgießen.
Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen.

Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut?
Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle; wenn nicht, schone dich.

Und zu diesem Text habe ich dann noch dieses Gebet hier gefunden. Es geht wohl auf den französischen Priester, Theologen und Schriftsteller Michel Quoist (1921–1997) zurück.

Herr, mache mich zu einer Schale,
offen zum Nehmen,
offen zum Geben,
offen zum Beschenkt werden,
offen zum Bestohlen werden.

Herr, mache mich zu einer Schale für Dich,
aus der Du etwas nimmst,
in die Du etwas hineinlegen kannst.
Wirst Du bei mir etwas finden,
was Du nehmen könntest?
Bin ich wertvoll genug,
sodass Du in mich etwas hineinlegen wirst?

Herr, mache mich zu einer Schale
für meine Mitmenschen,
offen für die Liebe,
für das Schöne,
das sie verschenken wollen,
offen für ihre Sorgen und Nöte,
offen für ihre traurigen Augen
und ängstlichen Blicke,
die von mir etwas fordern.

Herr, mache mich zu einer Schale.
Amen.

Sprechen dich diese beiden Texte an? Mich sehr. Gerade in der heutigen Zeit nehmen sie Druck heraus und schaffen Ruhe und Frieden. Es geht nicht um das Nichtstun, sondern darum, dass wir aus der Fülle Gottes wirken.

Bis jetzt gehörte es nicht zu meinen Lebenszielen, eine Schale zu sein. Ab jetzt schon.